Der Hochzeitstanz gehört für viele Paare zu den emotionalsten Momenten des Tages – ein stilles Versprechen mitten im Trubel, euer ganz eigener Takt. Damit er sich leicht, sicher und echt anfühlt, lohnt es sich, die Suche nach der passenden Tanzschule oder einem*r privaten Coach strukturiert anzugehen. Klärt zuerst eure Ziele: Wollt ihr eine klassische Eröffnung (z. B. Wiener Walzer), eine moderne Choreo (Mix aus Lieblingssongs), oder lieber eine natürlich-fließende Runde, die ohne Hebefiguren auskommt? Plant den Zeitbedarf realistisch: Für ein gutes Körpergefühl empfehlen wir 6–8 Unterrichtseinheiten über 6–10 Wochen – mit Puffer für Urlaub, Erkältung, Stress. Achtet bei der Auswahl auf Hochzeits-Expertise, Unterrichtsstil (locker vs. strukturiert), Chemie mit der Lehrkraft, Räumlichkeiten, Flexibilität bei Terminen und ob Privatstunden oder Kleingruppen angeboten werden. Musik ist Herzstück: Testet eure Favoriten tanzend – erst dabei spürt ihr, ob Takt, Tempo und Emotion zu euch passen.
Legt früh fest, welches Tanzerlebnis ihr wollt (klassisch, modern, Mix) – und stimmt Kleid/Anzug, Schuhe, Tanzfläche darauf ab. Alles, was euch Bewegungsfreiheit gibt, lässt euch sichtbar entspannen.
„Wir dachten, wir haben zwei linke Füße. Nach sechs Einheiten hatten wir nicht nur Schritte, sondern richtig Sicherheit – und der Moment war einfach magisch. Der Tipp, früh zu starten und die Musik im Unterricht zu testen, war Gold wert.“
– Jana & Malte
Beginnt mit einer Kurzliste: 2–3 Tanzschulen/Coaches mit Hochzeitsfokus. Fragt am Telefon nach Hochzeits-Erfahrung, Formaten (Privat, Duo, Mini-Gruppe), Verfügbarkeit und Probestunden. Eine Schnupper-Einheit zeigt euch sofort, ob Didaktik & Chemie passen. Klärt, ob die Schule Song-Schnitt und Individuallayout unterstützt (z. B. langsamer Start, später Uptempo-Mix) und ob Hausaufgaben-Videos oder Zwischenfeedback möglich sind. Achtet auf klare Kommunikation (Antwortzeiten, Material) – nichts killt Motivation so sehr wie Funkstille kurz vor der Hochzeit.
Kommt zur Probestunde mit Schuhen in geplanter Absatzhöhe (oder Ähnlichem), einem Kleid/Rock, der sich ähnlich bewegt, und eurer Songauswahl auf dem Handy/Stick. Realität schlägt Theorie.
Wiener Walzer wirkt festlich und „filmreif“, braucht aber Schwung & Platz. Langsamer Walzer ist innig und gut für kleinere Flächen. Foxtrott/Rumba sind vielseitig und angenehm zu führen. Discofox rettet jede Tanzfläche (viel Drehspaß, wenig Platz). Modern/Contemporary-Mix erzählt eure Geschichte – perfekt für persönliche Songs. Wählt ein Format, das zu eurem Alltag passt: Privatstunden sind maximal flexibel und individuell; Kleingruppen sind budgetfreundlich und motivierend; Workshops (z. B. Wochenend-Crashkurs) geben Last-Minute-Sicherheit. Wichtig: Nicht die spektakulärste Choreo gewinnt, sondern die, die ihr stressfrei tanzt.
Definiert drei „Must-haves“ (z. B. sicherer Grundschritt, einfache Drehung, schöner Schlussmoment) und ein „Nice-to-have“ (Mini-Hebefigur). So bleibt Training fokussiert und machbar.
Startet – je nach Ziel – 6–4 Monate, spätestens 2–3 Monate vorher. In Hochsaison und Ferien sind Abendtermine schnell weg. Plant eine Einheit pro Woche und baut Puffer ein. Sprecht früh mit DJ/Band über euren Song (Version, Schnitt, Lautstärke, Einstiegspunkt), testet Technik (Stick, Bluetooth, Backup) und checkt die Tanzfläche vor Ort: Maße, Untergrund (Holz vs. Stein), mögliche Hindernisse (Säulen, Stufen), Licht (nicht blendend), Publikumsaufstellung. Vereinbart mit eurer Moderation, wann und wie der Tanz angekündigt wird – so stehen alle Gäste rechtzeitig bereit.
Probt einmal im Outfit-light (ähnliche Rocklänge/Schuhe) und markiert zuhause eine Mini-Tanzfläche (z. B. 3×3 m). Wenn es dort rund läuft, läuft es überall.
Rechnet – je nach Stadt und Format – mit 60–120 € pro Privatstunde (45–60 Min.), Kleingruppen oft 15–30 € p. P., Workshops (Crashkurse/Intensiv) 60–250 €. Fragt, was inkludiert ist: Individuelle Choreo, Song-Schnitt, Trainingsvideos, Raummiete, Terminflex (Umbuchung), Zusatzcoaching kurz vor der Hochzeit. Versteckte Kosten? Song-Edits, Zusatztermine, Raumwechsel. Qualität zahlt sich aus: Ein Coach, der Führen/Folgen sauber erklärt und euch Methoden gegen Lampenfieber gibt, ist unbezahlbar.
Löst das „Preis-gegen-Zeit“-Denken: Lieber 5 gute Stunden + Hausaufgaben als 10 unstrukturierte. Fragt nach Trainingsplan und Video-Recaps nach jeder Stunde.
Brieft DJ/Band: Einstiegscue, Lautstärke, Fade-Out für Schluss-Pose. Lasst Helfer*innen kurz vor dem Tanz die Fläche freiräumen und ggf. Gläser/Teelichter sichern. Für Foto/Video: teilt Startposition, Schlussmoment, geplante Drehungen/Hebungen – so stehen Profis im richtigen Winkel. Prüft Licht: stimmungsvoll, nicht blendend; Moving Lights erst nach dem Eröffnungstanz. Plant eine zwei Minuten lange Version eures Songs (Spezialschnitt) – kurz genug für Publikum, lang genug für Emotion.
Legt eine Plan-B-Variante ab (ohne Hebung, ohne komplizierte Drehung). Wenn Schuhe klemmen oder Boden rutschig ist, bleibt euer Tanz trotzdem schön & sicher.
Euer Tanz ist kein Wettbewerb. Es geht um Nähe, Blickkontakt und den Moment, in dem der Lärm leiser wird. Wenn ihr euch vertanzt, lächeln & weiter – Gäste lieben echte Augenblicke. Baut einen Signature-Move ein (kleiner Dip, sanfter Spin, Handherz), der „euch“ gehört. Und wenn die Bühne euch eigentlich stresst: Dann tanzt unter euch – kurz, innig, schlicht. Das ist oft berührender als jede Hebefigur.
Atmet vor dem Start gemeinsam 4–4–4 (ein–halten–aus). Dieser Mini-Ritualanker holt euch sofort in die Ruhe – und ins Hier & Jetzt.
Wählt die PDF-Version – perfekt für alle, die ihr Arbeitsbuch ganz bequem auf Tablet oder Computer digital ausfüllen, speichern und jederzeit flexibel nutzen möchten.
PDF: 19,99 € als Download
Sichert euch als Erinnerung an eure Planung die hochwertig gedruckte Version – perfekt zum Notieren, Mitnehmen und Aufbewahren.
Druckversion: 32,95 € zzgl. Versand
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Tanz- & Tanzschulen
Idealerweise 6–4 Monate vorher, spätestens 2–3 Monate. So bleibt Zeit für Routine, Pausen und Feinschliff – ohne Druck.
Privat ist maximal individuell und flexibel, Gruppe ist budgetfreundlich und motivierend, Workshops sind kompakte Booster. Mischt gern: Grundlagen in der Gruppe, Feinschliff privat.
Startet mit Songs, die euch emotional berühren. Prüft Tempo/Takt tanzend. Lasst euch ggf. einen Mix schneiden (ruhiger Start → grooviges Finale).
Ja. Mit Grundschritt + 2–3 Figuren und regelmäßigem, kurzen Üben (10–15 Min.) wirkt euer Tanz sicher & schön. Haltung, Blickkontakt und Atem wirken stärker als 20 Figuren.
Bequeme Kleidung, Schuhe mit fester Ferse (keine Flipflops). Wer Absatz plant, übt früh mit vergleichlicher Höhe. Später: Anti-Rutsch-Pads/Einlagen testen.
Nicht zwingend. Eine strukturierte Impro (Intro–Figur–Drehung–Finale) ist oft natürlicher und stressfreier. Eine Choreo lohnt sich, wenn ihr Spaß an Story & Timing habt.
Für einen Walzer sind mind. 3×3 m angenehm, mehr ist besser. Wichtiger als Größe: frei räumen, Stolperfallen weg, Licht angenehm.
Mikro-Routine: 3 Proben in Hochzeitswoche, 1 „Generalprobe“ am Vortag, Atemritual vor dem Start, Blickkontakt im ersten Takt. Fehler? Lächeln – niemand kennt eure Choreo.
Nur, wenn es stabil geübt wurde und Boden/Schuhe passen. Immer eine No-Lift-Variante parat haben. Sicherheit schlägt Effekt.
Brieft die Profis mit Startpunkt, Schluss-Pose, Blickrichtung. Dann stehen sie im richtigen Winkel und fangen euren Moment kinoreif ein.
Nutzt unsere Tools und Services für eure perfekte Hochzeitsplanung
Alle Planungstools & Inspirationen sichern
Neue Paare erreichen & sichtbar werden
Workbook PDF oder Druckversion
Marrylin.de wächst gerade – unsere ersten traumhaften Locations im Kreis Gütersloh, Oelde, Warendorf und Umgebung sind schon online.
Doch das Beste: Du kannst jetzt schon kostenlos deine gesamte Hochzeit digital planen – mit unserem genialen Hochzeitsplaner!
Erstelle deine Planung, lade Gäste ein, verwalte dein Budget, finde die passenden Dienstleister.
Jetzt kostenlos starten Login