Eure Hochzeitskleidung ist Ausdruck eurer Persönlichkeit – ganz gleich, ob Frau & Mann, zwei Frauen oder zwei Männer: Tragt, worin ihr euch wirklich wohl und wiedererkannt fühlt. Für viele Bräute beginnt mit der Kleidersuche einer der emotionalsten Teile der Planung. Damit aus Vorfreude kein Stress wird, hilft ein klarer Zeitplan: Beginnt idealerweise 6–9 Monate vor dem Termin mit der Suche, denn Bestellung, Maßanpassungen und finale Fittings brauchen Zeit. In Brautmodengeschäften gibt es meist nur je eine Mustergröße pro Modell; die Anfertigung oder Bestellung dauert häufig 4–6 Monate, hinzu kommen 2–3 Anproben. Probiert verschiedene Schnitte (A-Linie, Prinzessin, Etui, Meerjungfrau, Empire, Fit-and-Flare) – oft überrascht, welcher Stil am schönsten fällt. Und: Accessoires (Schleier, Schuhe, Schmuck, Jacke/Stola) prägen den Look ebenso wie das Kleid selbst. Legt ein Budget fest (häufig 1.000–2.500 €; günstiger oder luxuriöser geht natürlich), plant Reserven für Änderungen ein und denkt an nachhaltige Optionen wie Leihen, Second-Hand oder Wiederverkauf.
Maximal einen Termin pro Woche – so behaltet ihr den Kopf frei. Nehmt 1–3 vertraute Personen mit, die ehrlich und liebevoll beraten. Am Ende entscheidet aber nur die Braut.
„Ich war sicher, dass es ein Meerjungfrauenkleid wird – am Ende hat mich eine schlichte A-Linie mit langem Schleier umgehauen. Der Tipp, andere Silhouetten wirklich anzuprobieren, war Gold wert. Und die erste Anprobe so früh zu planen, hat mir jede Hektik erspart.“
– Selin & Nora
Startet mit Moodboards (Pinterest/Instagram) und speichert, was euch anspricht: Stoffe, Spitzen, Ausschnitte, Schleierlängen, Ärmel. Notiert parallel eure Rahmenbedingungen: Jahreszeit/Location (Sommerwiese vs. Stadthotel), Bewegungsfreiheit (Tanzen, Treppen, Outdoor), Dresscode. Vereinbart dann terminierte Beratungen (90–180 Minuten) in 2–3 passenden Boutiquen. Bringt Hautfarbige Unterwäsche, Strumpfhose und – wenn schon vorhanden – Schuhe in geplanter Absatzhöhe mit. Schnitte im Überblick:
A-Linie: schmeichelt fast allen Figuren, betont Taille.
Prinzessin: enges Oberteil + voluminöser Rock, maximaler „Wow“.
Etui: schmal & elegant, ideal für moderne Looks/Standesamt.
Meerjungfrau: kurvenbetont, enganliegend bis Hüfte.
Empire: hohe Taille, fließend & leicht.
Fit-and-Flare: figurbetont bis Mitte Oberschenkel, dann ausgestellt.
Auch wenn ihr eine klare Vorstellung habt: Probiert mindestens eine „Wildcard“ (ein ganz anderer Stil). Manchmal verliebt man sich in das Unerwartete.
Euer Kleid sollte zur Jahreszeit und zum Setting passen: Sommer & Outdoor bevorzugen leichte Stoffe, Träger/Trägerloses mit gutem Halt, ggf. zweiteilig (Top + Rock). Herbst/Winter lieben Ärmel, Satinschwere, Capes/Jacken und Schleier als Wärme- und Stylelayer. In einer Scheune wirken Boho-Spitzen und fließende Röcke großartig; im Schloss strahlt Fine-Art-Eleganz mit klaren Silhouetten und langen Schleiern; im Loft zünden Etui- oder Slip-Dresses und Jumpsuits. Komfort ist Key: Setzt euch, hebt die Arme, tanzt ein paar Schritte. Wenn ihr euch frei bewegen könnt, wirkt ihr automatisch strahlender.
Denkt ganzheitlich: Kleid + Frisur/Make-up + Schmuck + Schuhe + Überwurf. Ein schlichtes Kleid kann mit Schleier und Statement-Ohrringen couture-würdig aussehen – ohne euer Budget zu sprengen.
Hochzeits- und Ferienzeiten beeinflussen Lieferketten und Änderungskapazitäten. Je näher die Saison, desto knapper werden Slots für Schneider*innen. Plant First Fitting ca. 8–10 Wochen vor dem Termin, Second Fitting 3–4 Wochen vorher, Final Fitting 1–2 Wochen vorher. Kurzentschlossene? Fragt nach Off-the-Rack (Abverkauf), Sample Sale oder Express-Bestellungen – oft möglich, aber mit Aufpreis. Feiertagswochenenden sind beliebt: Reserviert eure Anproben und ggf. Styling-Proben rechtzeitig.
Kombiniert eure Probefrisur mit einer Anprobe, um Halsausschnitt, Schleierlänge und Haarschmuck realistisch abzustimmen – das spart Zeit und Überraschungen.
Definiert euer Gesamtbudget: Kleid, Änderungen, Accessoires (Schuhe, Schleier, Schmuck, Dessous, Strumpfband, Gürtel, Jacke/Stola), Transport/Steamen, Reinigung & Aufbewahrung. Kalkuliert Änderungen mit ein (häufig 150–500 €). Wer nachhaltig denkt, prüft Second-Hand (Boutique/Plattform), Leihen oder Wiederverkauf nach der Hochzeit. Wichtig: Preis ≠ Wirkung. Die Passform entscheidet, nicht nur das Etikett.
Legt im Planer pro Posten eine Obergrenze fest und trackt jede Ausgabe. So bleibt ihr entspannt – und könnt an der richtigen Stelle „glowen“.
Der Bräutigam-Look sollte euch beide rahmen – nicht dominieren und nicht verblassen. Optionen: Slim-Fit-Anzug (modern), Zweireiher (klassisch), Leinen (lässig/Strand), Smoking (Black Tie – nur wenn’s zum Rahmen passt). Fit-Check: Schultern und Brust anliegend ohne Einengen, Jackett bis Handfläche, Ärmel bis Handgelenk. Plant Hemd + Wechselhemd, Krawatte/Fliege/Plastron, Weste/Hosenträger, Einstecktuch, Gürtel, Schuhe/Strümpfe, Manschettenknöpfe; optional Kummerbund zu Smoking/Frack. Gute Anzüge starten ab ca. 500 €, gehobene Modelle bis 2.000 € – plus Accessoires.
Denkt in Duos: Stofftemperatur (matt/glänzend), Metalle (Gold/Silber), Weißtöne (Elfenbein vs. Reinweiß). Kleine Abstimmungen (Einstecktuch ↔ Schleierkante) sorgen für Harmonie auf Fotos – ohne „Partnerlook“.
„Something old, new, borrowed, blue“: kleine Rituale machen euren Look echt. „Alt“ (Erbstück/Schmuck), „neu“ (z. B. Schuhe), „geliehen“ (etwas von einer Herzensperson), „blau“ (Strumpfband/Stickerei). Packt eure Notfall-Clutch: Pflaster, Blasenpads, Mini-Deo, Nähset, Sicherheitsnadeln, Puder, Lippenprodukt, Fleckenstift. Denkt an Dessous (nahtlos/hautfarben), Shapewear (wenn gewünscht) und an Wetter-Plan B (Schirm, Cape, zweites Paar bequeme Schuhe).
Lasst euer Kleid nach der Hochzeit professionell reinigen & konservieren (säurefreies Papier, Box). Wer weiterverkaufen möchte, fotografiert den Look im Neuzustand mit Details – das erhöht später den Wiederverkaufswert.
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Ideal sind 6–9 Monate vor dem Termin. Bestellung + Änderungen dauern oft mehrere Monate; früher starten heißt entspannter bleiben.
Meist reichen 2–3 Boutiquen und 6–12 Kleider. Mehr verwirrt. Plant zwischen den Terminen Pausen, um Eindrücke zu sortieren.
Nahtlose hautfarbene Dessous; trägerlos, wenn ihr Off-Shoulder erwägt. Bringt ggf. Shapewear mit, die ihr wirklich tragen würdet.
1–3 Fittings (enger/kurzer machen, Träger/Ärmel anpassen, Bustle). Rechnet mit 150–500 €, je nach Aufwand/Spitze/Futter.
Gute Schneider*innen können 1–2 Größen Spiel auffangen. Informiert die Boutique früh, legt das Final Fitting 1–2 Wochen vorher.
Kauft sie vor dem First Fitting; Absatzhöhe bestimmt die Saumlänge. Nehmt Einlagen/Blasenpflaster zum Eintragen mit.
Schleier rahmen Fotos und wirken feierlich. Alternativen: Cape, Haarkamm, Fascinator, Hut. Probiert die Option zur Anprobe.
Ja – „Off-the-Rack“/Sample Sale ist möglich. Kalkuliert dennoch Änderungen ein und prüft den Zustand (Reinigung/Nähte).
Oft ja – nachhaltiger, günstiger, schnelle Verfügbarkeit. Achtet auf Qualität, Passform, Änderbarkeit und Reinigung.
Dunkel, trocken, hängend (schwere Röcke teils liegend), im atmungsaktiven Kleidersack. Vor dem Tag professionell steamen lassen.
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