Eure Trauringe sind mehr als Schmuck – sie sind tägliche Begleiter, Statement, Erinnerung und Versprechen zugleich. Damit ihr lange glücklich mit eurer Wahl seid, lohnt sich ein strukturierter Start: Was bedeutet euch der Ring? Wie lebt ihr im Alltag? Welches Budget ist realistisch, und welcher Zeitplan passt zur restlichen Planung?
Materialien & Wirkung:
Gelb-, Rosé- oder Weißgold (in 585/750)
Platin (besonders robust & schwer)
Palladium (hell & leicht)
Titan/Edelstahl (modern & kratzfest)
Keramik/Tantal (individuell), mit oder ohne Edelstein(e)
Form & Tragekomfort: bombiert (innen abgerundet), Kanten weicher/härter, Ringbreite 2–7 mm, Oberfläche poliert, matt, eismatt, gehämmert oder seidenmatt.
Design-Duo: identische Ringe (Matching) oder zwei individuelle Designs mit verbindlichem Detail (z. B. gleiche Legierung/Gravur).
Haltbarkeit & Pflege: Kratzer gehören zum Leben – polierte Oberflächen zeigen sie schneller, matt verzeihen mehr; Regelmäßige Kontrolle der Fassungen schützt Steine.
Zeitplan (Faustwerte): 6–8 Monate vor der Hochzeit Beratung & Anprobe, 3–4 Monate Bestellung/Anfertigung, 4–6 Wochen vor dem Termin Gravur/Finish, 2–3 Wochen letzte Anprobe/Weitencheck.
Plant zwei Termine beim Juwelier: einen kreativen (Form, Material, Haptik) und einen technischen (Weite, Profil, Alltagstest). Nehmt euch bewusst Zeit, testet Ringe im Sitzen, Stehen, mit kalten/warmen Händen – so trefft ihr eine Entscheidung, die sich 365 Tage im Jahr richtig anfühlt.
„Wir dachten an schmale Goldringe – am Ende wurden es breite Platinringe mit seidenmatter Oberfläche und einer versteckten Gravur in unserer Handschrift. Der Juwelier hat uns nicht verkauft, sondern beraten. Heute fühlen sich die Ringe an wie ein Teil von uns.“
– Sara & Paul
Startet mit Mood-Inspiration (Pinterest/Instagram), speichert Formen/Finishs, die euch ansprechen, und bringt sie zum Juwelier/einer Goldschmied*in eures Vertrauens. Testet Profile (rund, flach, leicht gewölbt) und Breiten an der Hand – manchmal überrascht die Optik am Finger. Achtet auf den Komfort: innen bombiert = leichteres Auf-/Abziehen; zu kantig = Druckstellen. Sprecht offen über Alltag & Beruf (Handwerk, Medizin, Fitness), damit Material und Oberfläche passen. Entscheidet euch für eine verbindende Klammer (Legierung, Gravur, kleine Fuge), auch wenn eure Designs unterschiedlich sind. Klärt Lieferzeiten: Serienmodelle sind schneller, individuelle Anfertigungen brauchen Puffer.
Bittet um Weitenringe (Probier-Set) für 2–3 Tage Zuhause und messt an mehreren Tageszeiten. Hände schwellen – der beste Ring sitzt morgens, abends und bei Wärme gleich angenehm.
In der Hochsaison (Mai–September) sind Werkstätten und Graveure stark ausgelastet – plant längerfristig und sichert euch frühe Termine. Temperaturen beeinflussen die Ringweite: An heißen Tagen sind Finger oft stärker, im Winter schmaler. Probiert deshalb in unterschiedlichen Bedingungen und fixiert die finale Weite nah an eurem Hochzeitstermin. Überlegt, ob ihr Oberflächen (z. B. Eismatt) mit der Saison harmonisiert: Sommerlicht liebt polierte Highlights, Winterhochzeiten wirken mit seidenmatten Texturen edel und fotofreundlich.
Verknüpft eure Ringwahl mit anderen Style-Entscheidungen: Metallton ↔ Schmuck/Uhr ↔ Braut-Styling ↔ Anzug/Accessoires. So entsteht ein stimmiges Gesamtbild – auch auf Fotos.
Rund um Feiertage (Ostern, Weihnachten) sind Juweliere einerseits gut gebucht (Heirats-/Verlobungswelle), andererseits gibt es Aktions-Wochen oder verlängerte Öffnungszeiten. Achtet auf Werkstatt-Urlaube in den Sommerferien – rechtzeitig bestellen! Wenn ihr eine Destination-Wedding plant, prüft Versand & Versicherung der Ringe und klärt Zoll-/Sicherheitsfragen beim Flug (Handgepäck). Wollt ihr die Ringe bis zur Zeremonie geheim halten (Überraschung für die Familie)? Dann stimmt Anprobe-Termine diskret und separat ab.
Legt eine Mini-Deadline vor Ferien/Feiertagen fest (z. B. „Ringe 6 Wochen vorher fix & fertig“). Danach nur noch Gravur-Check und Endpolitur – stressfrei in die heiße Phase.
Euer Budget bestimmt Legierung, Breite, Gewicht, Steine und ob es eine Maßanfertigung wird. Gold 585 ist budgetfreundlicher als 750, Platin ist teurer, dafür extrem langlebig, Titan/Edelstahl sind preislich attraktiv, aber schwieriger nachträglich zu ändern. Breitere Ringe kosten mehr (mehr Material), Diamant-/Brillantbesatz erhöht den Preis nach Größe, Anzahl, Qualität (Schliff, Farbe, Reinheit). Denkt an Folgekosten: Größenänderungen, Oberflächenauffrischung, Stein-Check. Pro-Tipp für Sinn statt „Sparen“: Priorisiert Tragekomfort & Materialqualität vor optischen Extras – das sieht man jeden Tag.
Lasst euch ein transparentes Angebot mit Materialgewicht, Legierung, Arbeitszeit, Gravur, Steinen und Servicepaket (Reinigung, Größenservice) geben. So vergleicht ihr fair – und investiert bewusst.
Sucht euch Profis, die zuhören, Alternativen zeigen und Finger-/Hautthemen (Allergien, Schweiß) ernst nehmen. Fragt nach Werkstatt-Kompetenz (eigene Goldschmiede vs. externe Produktion), Service (lebenslanger Größencheck, Aufarbeitung), Gravurarten (Handgravur, Laser, Fingerabdruck, Herzschlag), Sonderwünschen (versteckter Stein, Innen-/Außenfuge). Erbstücke können mit Liebe modernisiert werden: Aufarbeiten, Umschmelzen, Steine neu fassen – Tradition trifft Gegenwart. Für Kreative: Selbst-Schmieden im Workshop (unter Anleitung) – emotional, individuell, aber zeitintensiver.
Vereinbart vorab die „Letzte-Weite-Kontrolle“ 2–3 Wochen vor dem Termin (nach Polterabend-Training, wenn’s warm ist). Da werden Überraschungen verhindert.
Die runde Form ohne Anfang und Ende steht für unendliche Verbundenheit. Gebt euren Ringen Sprache: Datum, Koordinaten, Euer Motto, Handschrift, Mini-Symbole (∞, ♥, Anker), Fingerabdruck oder eine Zeile aus eurem Gelübde. Matching vs. individuell: Einheit durch Material, Freiheit im Design – beides ist richtig, wenn es zu euch passt. Traditionen & Rituale: Ringsegen, Band-Ritual, Ring-Warming durch die Gäste. Tragehand: In Deutschland meist rechte Hand (Ehering), Verlobungsring links – ihr entscheidet. Und: Ein schöner Ring ist nur dann perfekt, wenn er alltäglich tragbar ist – beim Sport ggf. Silikon-Ersatzring.
Plant eine jährliche „Ring-Inspektion“ beim Juwelier (Steine, Krappen, Oberfläche). Das ist wie TÜV für Emotionen – kleinste Themen werden früh erkannt.
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Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Datumswahl
Idealerweise 6–8 Monate vor der Hochzeit. Für individuelle Anfertigungen oder komplexe Gravuren benötigt die Werkstatt Zeit; in der Hochsaison sind Termine schnell belegt.
Das hängt von Legierung, Breite, Gewicht, Steinbesatz und Handarbeit ab. Von 800–1.500 € für ein Paar (z. B. 585er Gold, schlicht) bis 2.500–4.000 €+ (breiter, 750er Gold/Platin, Diamant(e)). Entscheidend ist Qualität & Komfort, nicht nur der Preis.Rund 40–50 %. Dieser Block ist fix und sollte zuerst berücksichtigt werden.
750 hat höheren Feingoldanteil, wirkt warm & wertig, ist etwas weicher; 585 ist robuster gegen Alltagsspuren und budgetfreundlicher. Beides ist hochwertig – wählt, was zu Optik, Budget und Beanspruchung passt.
Platin ist seltener, schwerer, sehr abriebfest und häufig nickelfrei. Weißgold ist leichter, oft mit Rhodinierung für den kühlen Glanz (auffrischbar). Wer maximale Langlebigkeit möchte, liebt Platin; wer leichteren Tragekomfort mag, fühlt sich bei Weißgold wohl.
Beim Juwelier professionell messen (Weitenringe, mehrere Tageszeiten). Temperatur, Salz, Sport beeinflussen den Fingerumfang. Der Ring sollte nicht drücken, aber sicher sitzen – besonders bei glatten Händen.
Gold/Platin lassen sich meist weiten/verkleinern. Titan/Edelstahl/Keramik sind oft schwierig oder nicht änderbar – das vor dem Kauf berücksichtigen.
Laser-, Hand- oder Handschrift-Gravur, Fingerabdruck, Herzschlaglinie, Koordinaten, Symbole. Außen, innen oder versteckt. Prüft, ob sich das Design nachträglich erweitern lässt (z. B. weitere Zeichen zum Jubiläum).
Fragt nach nickelfreien Legierungen/Platin, testet ggf. kurzzeitig Hautverträglichkeit, und klärt Oberflächenbehandlungen (Rhodium etc.).
Zuhause: milde Seife, weiche Bürste, Mikrofasertuch. Regelmäßig beim Juwelier: Ultraschallreinigung, Politur/Auffrischung, Fassungs-Check bei Steinen. Zum Sport/Handwerk lieber ablegen oder Silikon-Ersatzring tragen.
In Deutschland traditionell rechts, der Verlobungsring links. International variieren Bräuche – am Ende zählt, was sich für euch richtig anfühlt.
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