Rechtliches, GEMA, Musiknutzung & Co

Alles, was ihr über Musikrechte und rechtliche Aspekte eurer Hochzeit wissen müsst

Musik gehört zu jeder Hochzeit wie das Ja-Wort selbst – ob beim Einzug, beim Dinner oder auf der Tanzfläche. Doch kaum ein Brautpaar denkt in der Euphorie der Planung an die rechtlichen Fragen rund um Musiknutzung, GEMA und Lizenzen. Dabei ist es wichtig, frühzeitig Klarheit zu schaffen, um am Hochzeitstag unbeschwert feiern zu können. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche rechtlichen Grundlagen gelten, was ihr bei eurer Location oder eurem DJ beachten solltet und wann eine Anmeldung bei der GEMA notwendig wird. Außerdem geben wir euch wertvolle Tipps, wie ihr Konflikte vermeidet und den Überblick behaltet – mit Unterstützung unseres digitalen Hochzeitsplaners.

Experten-Tipp

Fragt bei eurer Location direkt nach, ob die GEMA-Gebühren bereits im Mietpreis enthalten sind. Manche Locations übernehmen die Anmeldung für euch – andere nicht. Frühzeitige Klärung erspart euch Diskussionen kurz vor der Feier.

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„Wir hätten nie gedacht, dass das Thema GEMA bei unserer Hochzeit eine Rolle spielt. Zum Glück hat uns unsere Location frühzeitig darauf hingewiesen. So konnten wir alles rechtzeitig regeln und mussten uns am Abend selbst um nichts kümmern.“ – Jens & Christine

GEMA-Gebühren bei Hochzeiten_ Wann ihr zahlen müsst und wann nicht

GEMA-Gebühren bei Hochzeiten: Wann ihr zahlen müsst und wann nicht

Die Frage, ob für eine Hochzeit GEMA-Gebühren anfallen, sorgt oft für Unsicherheit. Grundsätzlich gilt: Private Feiern mit einem geschlossenen Gästekreis sind in der Regel von der GEMA befreit. Sobald jedoch eine Feier öffentlich zugänglich ist – etwa durch offene Einladungen oder Eintrittskarten – wird eine Anmeldung verpflichtend. DJs und Bands müssen außerdem beachten, dass sie selbst keine pauschale GEMA-Freistellung haben. Daher solltet ihr immer genau prüfen, unter welche Kategorie eure Feier fällt.

Experten-Tipp

Fragt nicht nur die Location, sondern auch euren DJ oder eure Live-Band nach ihrer Erfahrung mit GEMA-Anmeldungen. Profis wissen, welche Regelungen aktuell gelten und können euch sofort sagen, ob Handlungsbedarf besteht.

Musiknutzung im Rahmen von Hochzeitsvideos und Social Media

Musiknutzung im Rahmen von Hochzeitsvideos und Social Media

Ein oft übersehener Punkt: Die Musik in eurem Hochzeitsvideo oder auf Social Media. Wenn euer Videograf die Aufnahmen mit bekannten Songs unterlegt, können rechtliche Probleme entstehen. Plattformen wie YouTube oder Instagram sperren Inhalte bei Urheberrechtsverletzungen. Deshalb ist es wichtig, lizenzfreie Musik oder speziell freigegebene Titel zu nutzen. Viele Hochzeitsvideografen haben dafür bereits Pakete mit rechtssicherer Musik im Angebot.

Experten-Tipp

Überlegt euch vorab, ob ihr euer Video oder einzelne Momente öffentlich teilen wollt. Wenn ja, klärt mit eurem Videografen, welche Musikauswahl dafür rechtlich unbedenklich ist.

Verträge mit DJs, Bands und Musikern richtig prüfen

Verträge mit DJs, Bands und Musikern richtig prüfen

Ein unterschätzter Stolperstein sind unklare Verträge. Prüft unbedingt, ob im Vertrag mit eurer Band oder eurem DJ die Themen GEMA, Technik und Musikrechte geregelt sind. Dazu gehören auch Fragen wie: Wer bringt welche Technik mit? Gibt es Einschränkungen bei der Lautstärke in der Location? Und was passiert, wenn die Band spontan ein urheberrechtlich geschütztes Werk spielt? Eine klare Regelung verhindert Missverständnisse und schützt euch vor Zusatzkosten.

Experten-Tipp

Lasst euch immer eine schriftliche Bestätigung geben, dass euer DJ oder eure Band alle nötigen Genehmigungen kennt und die Verantwortung für ihre Musikauswahl übernimmt.

Urheberrecht und Hochzeitslieder_ Worauf ihr achten müsst

Urheberrecht und Hochzeitssongs: Worauf ihr achten müsst

Auch wenn ihr vielleicht einen ganz persönlichen Song für euren Eröffnungstanz habt – urheberrechtlich geschützte Werke unterliegen strengen Regeln. Zwar dürft ihr sie auf eurer privaten Feier nutzen, doch eine Veröffentlichung, etwa im Livestream oder auf Social Media, ist ohne Lizenz verboten. Sprecht daher mit eurem Videografen, DJ und ggf. auch eurer Location, um sicherzugehen, dass alle rechtlichen Aspekte beachtet werden.

Experten-Tipp

Wenn ihr auf Social Media Musik nutzen wollt, greift auf die Musikbibliotheken der Plattformen zurück. So umgeht ihr rechtliche Probleme und könnt trotzdem emotionale Momente teilen.

Wie ihr rechtliches Missverständnis elegant vermeidet

Wie ihr rechtliche Missverständnisse elegant vermeidet

Am Ende geht es nicht nur um Gesetze, sondern auch um ein gutes Miteinander mit euren Dienstleistern und Gästen. Klare Kommunikation ist hier der Schlüssel: Sprecht offen über rechtliche Fragen, verteilt Verantwortlichkeiten und nutzt Tools wie unseren digitalen Hochzeitsplaner, um Aufgaben transparent zuzuordnen. So fühlt sich niemand übergangen, und ihr könnt sicher sein, dass alle an einem Strang ziehen.

Experten-Tipp

Legt fest, wer innerhalb eurer Hochzeitsplanung für rechtliche Fragen zuständig ist – sei es ihr selbst, die Trauzeugen oder euer Wedding-Planner. Eine klare Rollenverteilung verhindert Unsicherheiten.

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Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Rechtliches & Verträge 

Müssen wir für unsere Hochzeit GEMA-Gebühren bezahlen, auch wenn es eine private Feier ist?

In den meisten Fällen sind Hochzeiten private Feiern mit einem geschlossenen Gästekreis – hier fallen keine GEMA-Gebühren an. Allerdings gibt es Ausnahmen: Wenn Eintrittsgelder erhoben werden oder die Feier öffentlich zugänglich ist, müsst ihr eine Anmeldung vornehmen. Fragt unbedingt bei eurer Location nach, ob sie die Gebühren bereits übernimmt.

Ein DJ hat keine pauschale Freistellung von der GEMA. Das bedeutet, er kann zwar Musik abspielen, doch die rechtliche Verantwortung für die Veranstaltung liegt bei euch als Gastgebern. Sprecht daher mit Location und DJ ab, ob eine Anmeldung nötig ist. Viele erfahrene DJs wissen genau, welche Regelungen gelten.

Ja, bei einer privaten Feier dürfen Bands geschützte Werke spielen. Wichtig wird es aber, wenn die Hochzeit öffentlich ist oder Aufnahmen dieser Songs später im Internet geteilt werden. Dann greift das Urheberrecht, und ihr müsst Lizenzen klären.

Bekannte Songs sind meist urheberrechtlich geschützt und nicht ohne Lizenz nutzbar. Videografen arbeiten oft mit lizenzfreier Musik aus speziellen Plattformen. Sprecht euren Videografen darauf an und klärt, ob für Social Media andere Versionen genutzt werden sollen.

Das ist riskant, da Social-Media-Plattformen urheberrechtlich geschützte Musik automatisch erkennen und sperren können. Besser: Verwendet die Musikbibliothek der Plattformen, die rechtlich abgesichert ist.

Das hängt vom Vertrag ab. Manche Locations übernehmen die Anmeldung, andere nicht. Holt euch daher unbedingt eine schriftliche Bestätigung, damit klar ist, wer die Verantwortung trägt.

Wird eine Veranstaltung nicht angemeldet, können Nachforderungen, Bußgelder oder rechtliche Konsequenzen drohen. Um dies zu vermeiden, lieber rechtzeitig klären, ob eine Anmeldung erforderlich ist..

Livestreams gelten nicht mehr als private Nutzung, da sie potenziell öffentlich sind. Dafür braucht ihr zusätzliche Lizenzen. Klärt mit eurem Videografen oder Streaming-Dienst, welche Musikrechte ihr erwerben müsst.

Private Nutzung ist erlaubt, solange die Hochzeit keine öffentliche Veranstaltung ist. Allerdings verbieten die AGB von Streamingdiensten oft die kommerzielle oder öffentliche Nutzung. Sprecht mit eurer Location, ob es Einschränkungen gibt.

Kommunikation ist der Schlüssel: Fragt bei Location, DJ und Videograf nach, dokumentiert Absprachen schriftlich und nutzt Planungstools, um Aufgaben klar zu verteilen. So behaltet ihr den Überblick und könnt sicher sein, dass euer Hochzeitstag rechtlich abgesichert ist.

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