Eure Worte tragen den Abend: Sie schaffen Nähe, leiten über Programmpunkte hinweg und sagen Danke. Entscheidet zuerst wofür die Rede gedacht ist (Begrüßung, Dank, Toast, Trauversprechen), wer spricht (gemeinsam, abwechselnd, Trauzeugen, Eltern) und wann im Ablauf der richtige Moment ist (z. B. nach dem Hauptgang oder zur Trauung). Wählt einen Ton, der zu euch passt: herzlich, humorvoll, lässig – aber immer authentisch. Baut einen klaren Bogen: Einstieg (Bezug/Mini-Story) → Kern (Gefühl/Dank/Anekdote) → Abschluss (Toast/ Wunsch). Plant 3–5 Minuten pro Rede – kurz, dicht, erinnerbar.
Schreibt erst zu viel, dann kürzt radikal. Ziel: ein Gedanke pro Abschnitt, ein Bild pro Anekdote. Streicht Insider, die 90 % der Gäste nicht verstehen – oder gebt einen halben Satz Kontext.
„Wir haben unsere Rede im Wechsel gehalten – sie begann, ich habe geendet. Es fühlte sich wie ein Gespräch an, nicht wie ein Vortrag. Die Reaktionen waren gold wert.“ – Kathi & Jonas
Startet mit Stichwort-Clustern: Wie habt ihr euch kennengelernt? Wofür seid ihr dankbar? Was hat euch geprägt? Wählt eine Kernidee (z. B. „Teamwork“ oder „Zuhause sein“) und lasst alle Beispiele darauf einzahlen. Nutzt einfache Sprache und aktive Verben („Wir danken…“, „Du gibst mir…“). Für Trauversprechen: Ich-Botschaften, Gegenwartsform, konkrete Bilder statt Floskeln („Ich verspreche, dich jeden Sonntag an den See zu entführen“). Lest den Text laut – alles, was holpert, fliegt raus.
Die 3-3-3-Regel: max. 3 Anekdoten, Sätze ≤ 3 Zeilen, pro Abschnitt höchstens 3 Kernaussagen. So bleibt die Rede rhythmisch und klar.
Wechselt zwischen Leicht & Tief: ein Lacher – eine berührende Beobachtung – ein Dank. Arbeitet mit Kontrasten („damals / heute“, „Sturm / Hafen“) und konkreten Details (Gerüche, Orte, Sätze), statt abstrakter Adjektive. Sprecht Menschen direkt an (Eltern, Trauzeugen, Großeltern), aber dosiert – drei namentliche Danks reichen. Für Humor gilt: niemals bloßstellen. Ironie nur, wenn sie liebevoll und sicher landet.
Legt 30 Sekunden Zuspiel-Pause ein (Lachen, Applaus, Umarmung). Plant sie in eure Karten („PAUSE“) – so wirkt ihr souverän und präsent.
Übt laut – zweimal alleine, einmal vor einer Vertrauensperson. Markiert Atembögen und Betonungen. Blickkontakt: Satzanfang zur Person A, Satzende zur Person B; beim Toast alle. Steht hüftbreit, Schultern tief, Mikro fünf Finger breit vor den Mund, nicht daran reiben. Legt stabile Karten (Bulletpoints, große Schrift) auf ein Clipboard; Handy nur als Backup (Flugmodus!). Trinkt vorher Wasser, vermeidet Milch/Kaffee kurz davor.
Nutzt die 3-Sekunden-Regel: Bevor ihr beginnt, atmen – lächeln – Publikum ansehen. Diese Stille gibt euch Führung und holt alle zu euch.
Vermeidet Stoßzeiten (Buffetstart, Dessertausgabe). Beliebt: Begrüßung nach dem Eintreffen im Saal, Hauptrede nach dem Hauptgang, Toast vor dem Tortenanschnitt. Bei Outdoor-Trauungen: Reserve-Plan bei Wind/Technik. Koordiniert Rede-Längen mit DJ/Moderation, damit Musikübergänge und Mikrofonwechsel fließen. Mehrere Reden? Dramaturgische Staffelung: kurz (Begrüßung) → emotional (Eltern/Trauzeug:innen) → leicht (Freunde) → starkes Paar-Finale.
Max. 15 Minuten Rede-Block am Stück – lieber auf zwei Momente verteilen. Die Aufmerksamkeit eurer Gäste dankt es euch.
Bei gemischten Familienkonstellationen (Patchwork, getrennte Eltern) formuliert inklusive Danks („…an alle, die uns groß gemacht haben“). Sprecht heikle Themen nur an, wenn sie heilen statt spalten. Vermeidet Alkohol-Witze, Ex-Stories, Insider über Extravaganzen eurer Gäste. Achtet auf Sprachgleichgewicht: „wir“ statt „ich“; Komplimente, die Würde & Leistung anerkennen. Und: Nicht jede:r muss sprechen – eine bewusst sprachfreie Geste (Foto-Slideshow, Musikstück) kann ebenso bewegen.
Lasst im Zweifel eine außenstehende Person gegenlesen. Regel: Wenn euch beim Lesen mulmig wird, raus damit – oder neutraler formulieren.
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Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um eigene Reden
Wählt eine Kernidee (z. B. „Zuhause“), erzählt konkrete Mini-Szenen statt Adjektiv-Aneinanderreihungen, nutzt Ich- und Wir-Form, meidet Superlativ-Dauerfeuer. Schließt mit einem Toast-Satz, der das Thema aufgreift („Auf unser Zuhause – egal wo wir sind, solange wir zusammen sind.“).
3–5 Minuten sind sweet spot. Bei mehreren Reden plant ihr einen Block von max. 15 Minuten. Trauversprechen: 60–120 Sekunden – kurz, dicht, von euch für euch.
Bewährt: Hook (Bezug/Anekdote) → Herz (Dank/Liebe/Gedanke) → Horizon (Toast/Wunsch). Haltet pro Teil 3–5 Sätze. So entsteht ein klarer Spannungsbogen.
Setzt die Hauptrede nach dem Hauptgang (Gäste satt, aufmerksam). Kurze Begrüßung beim Einzug, Toast vor Torte oder Tanz. Vermeidet Umbau-, Buffet- und Serviermomente.
Laut üben, Atemanker (4 Sek. ein, 6 Sek. aus), erste Sätze auswendig, Karten in großer Schrift, Wasser statt Kaffee. Beginnt mit einem Blick & Lächeln – dann erst sprechen.
Formuliert inklusiv, dankt Funktionen statt Familienstand („…an alle, die uns begleitet und groß gemacht haben“). Heikle Themen nur, wenn sie verbinden. Keine Spitzen, keine „Ex“-Stories.
Zu lange, zu innen-witzig, zu betrunken, zu leise. Lösung: kürzen, Kontext geben, Alkohol erst danach, Mikro-Check, Tempo drosseln, Pausen zulassen.
Beantwortet drei Fragen: Wofür bin ich dir dankbar? Was hast du in mir verändert? Was verspreche ich dir konkret? Nutzt Gegenwartsform und Bilder aus eurem Alltag. Ein liebevoller Schluss setzt das Siegel.
Ja, wenn sie möchten. Legt Reihenfolge & Längen fest, vermeidet Doppelungen (wer dankt wem?), teilt die No-Go-Liste (peinliche Anekdoten). DJ/Moderation bekommen den Plan.
Karten mit Stichworten, nicht komplette Manuskripte; ein Foto als Rede-Aufhänger; Musik-Cue für den Toast. Teleprompter & Handy-Vorlesen vermeiden – höchstens Backup im Flugmodus.
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